<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Garten der Weisheit &#187; admin</title>
	<atom:link href="http://www.gartenderweisheit.de/author/admin/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.gartenderweisheit.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sun, 05 Mar 2017 20:49:21 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=4.1.41</generator>
	<item>
		<title>Die kleine rituelle Waschung</title>
		<link>http://www.gartenderweisheit.de/islam/praxis/kleine-rituelle-waschung/</link>
		<comments>http://www.gartenderweisheit.de/islam/praxis/kleine-rituelle-waschung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Aug 2016 00:55:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Abdest]]></category>
		<category><![CDATA[Reinheit]]></category>
		<category><![CDATA[Tahara]]></category>
		<category><![CDATA[Wudu]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gartenderweisheit.de/?p=467</guid>
		<description><![CDATA[Die kleine rituelle Waschung (auch bekannt als Gebetswaschung; arab.: Wuḍūʾ &#8211; وُضُوء, türk.: abdest) dient der Wiederherstellung der kleinen rituellen Reinheit. Die (kleine und große) rituelle Reinheit bildet die erste Vorbedingung für das rituelle Gebet. Die Pflichtbestandteile Die kleine rituelle Waschung besteht aus vier Pflichtbestandteilen: das Gesicht waschen die Hände &#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die kleine rituelle Waschung (auch bekannt als Gebetswaschung; arab.: <em>Wuḍūʾ</em> &#8211; <span class="arab">وُضُوء</span>, türk.: <em>abdest</em>) dient der Wiederherstellung der kleinen rituellen Reinheit. Die (kleine und große) rituelle Reinheit bildet die erste Vorbedingung für das rituelle Gebet.</p>
<h2>Die Pflichtbestandteile</h2>
<div style="border-left: 5px solid #0070c0; padding-left: 10px;">
<p>Die kleine rituelle Waschung besteht aus <strong>vier Pflichtbestandteilen</strong>:</p>
<ol>
<li>das Gesicht waschen</li>
<li>die Hände bis einschließlich der Ellbogen waschen</li>
<li>ein Viertel des Kopfes befeuchten</li>
<li>die Füße bis einschließlich der Knöchel waschen</li>
</ol>
</div>
<p>Als Textgrundlage für diese Liste ziehen die ḥanafitischen Gelehrten folgenden Koranvers heran:</p>
<p style="text-align: center;"><span class="arab" style="text-decoration: italic;">يَا أَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُوا إِذَا قُمْتُمْ إِلَى الصَّلَاةِ فَاغْسِلُوا وُجُوهَكُمْ وَأَيْدِيَكُمْ إِلَى الْمَرَافِقِ وَامْسَحُوا بِرُءُوسِكُمْ وَأَرْجُلَكُمْ إِلَى الْكَعْبَيْنِ ۚ [&#8230;]</span></p>
<blockquote><p>»O ihr, die ihr glaubt! Wenn ihr euch zur (Verrichtung des) Gebets aufstellt, wascht euch [1] das Gesicht und [2] die Hände bis zu den Ellbogen und streicht euch (feucht) über [3] den Kopf, und (wascht ebenso) [4] die Füße bis zu den Knöcheln! [&#8230;]«<br />
(Koran 5,6)</p></blockquote>
<h3 style="text-align: justify;">Das Gesicht</h3>
<p style="text-align: justify;">Das <strong>Gesicht</strong> ist defnitiert als der Bereich des Kopfes, der vom Haaransatz (bei Haarausfall der ursprüngliche Haaransatz) bis zum unteren Ende des Kinns, und vom rechtem bis zum linkem Ohransatz reicht. Das Innere der Augen ist aufgrund von »Erschwernis und Befürchtung von Schaden« (<span class="arab">مَشَقَّةٌ وَ خَوْفُ الضَّرَرِ</span>) von der Reinigung ausgeschlossen. Der schmale Bereich zwischen den Koteletten und dem Ohransatz wird zum Gesicht gezählt und muss deshalb ebenfalls gewaschen werden. (Imam Abū Yūsuf, der Schüler Imam Abū Ḥanīfas, zählt diesen Bereich nicht zum Gesicht, weshalb die kleine rituelle Waschung seiner Ansicht nach auch dann gültig ist, wenn dieser Bereich nicht vom Wasser berührt wird. Diese Position ist nicht der Standard innerhalb der ḥanafītischen Rechtsschule; sie kann aber in Ausnahmefällen rückwirkend befolgt werden, wenn man diesen Bereich in der Vergangenheit beispielsweise nicht gewaschen hat und ansonsten bereits verrichtete Gebete wiederholen müsste.)</p>
<h3 style="text-align: justify;">Ellbogen und Knöchel</h3>
<p style="text-align: justify;">Das Wort ›bis‹ in »die Hände bis zu den Ellbogen« und »die Füße bis zu den Knöcheln« wird bei den Ḥanafīten als ›bis einschließlich‹ interpretiert, weshalb der gesamte Bereich von den Fingerspitzen bis <strong>einschließlich der Ellbogen</strong> und der gesamte rechte und linke Fuß bis <strong>einschließlich der Knöchel</strong> gewaschen werden müssen.</p>
<h3 style="text-align: justify;">›Waschen‹ versus ›Befeuchten‹</h3>
<p style="text-align: justify;">›<strong>Waschen</strong>‹ (arab.: <em>Ġasl</em> &#8211; <span class="arab">غَسْل</span>) ist definiert als ›Wasser zum Fließen bringen‹ (arab.: <em>Isālatu l-Māʾ</em> &#8211; <span class="arab">إِسَالَةُ الْمَاءِ</span>). Das heißt, die Hand, mit der der Arm oder das Gesicht oder die Füße gewaschen werden, muss so viel Wasser aufnehmen, dass sie nicht nur feucht, sondern tatsächlich nass ist. Als Richtmaß gilt hier: Wenn mindestens drei Tropfen Wasser von der Hand herabtropfen, so gilt sie als nass. Überdies bedeutet das ›Waschen‹ eines Körperteils grundsätzlich immer, dass das Körperteil <strong><em>vollständig</em> gewaschen </strong>werden muss. Das heißt, für die Erfüllung der Pflichtbestandteile ist es erforderlich, dass der <em>gesamte</em> als Gesicht definierte Bereich, der <em>gesamte</em> rechte und linke Arm von den Fingerspitzen bis einschließlich des Ellbogens und der <em>gesamte</em> rechte und linke Fuß bis einschließlich der Knöchel nass werden muss.</p>
<p style="text-align: justify;">Dem »Waschen« gegenüber steht das »<strong>Befeuchten</strong>« bzw. »<strong>(feucht) bestreichen</strong>« (arab.: <em>Masḥ</em> &#8211; <span class="arab">مَسْح</span>). Dieses ist definiert als das ›Berühren‹ oder ›Erreichen‹ (arab.: <em>Iṣābāh</em> &#8211; ْإِ<span class="arab">صَابَة</span>) einer Körperstelle durch Wasser. Beim Befeuchten muss die befeuchtende Hand also im Gegensatz zum Waschen nicht tropfend nass sein.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Der Kopf</h3>
<p style="text-align: justify;">Der ›<strong>Kopf</strong>‹ ist definiert als der über der Höhe der Ohren befindliche Bereich, der nicht zum Gesicht gehört. Der Grund, warum bei den Ḥanafīten nur mindestens ein Viertel des Kopfes befeuchtet werden muss, liegt in der sprachlichen Bedeutung von »<span class="arab" style="text-decoration: italic;">وَامْسَحُوا بِرُءُوسِكُمْ</span>«, was wortwörtlich bedeutet, ›und streicht mit euren Köpfen‹. Um also mit dem Kopf eine Hand zu bedecken, benötigt man nur eine Fläche, die so groß wie eine Handfläche ist, was dem Viertel des Kopfes entspricht.</p>
<hr />
<h2>Die Sunnah-Bestandteile</h2>
<div style="border-left: 5px solid #00b050; padding-left: 10px;">
<p>Die kleine rituelle Waschung hat eine Reihe von <strong>Sunnah-Bestandteilen</strong>. Diese stellen keine Pflicht dar, weshalb die Waschung auch ohne die Sunnah-Bestandteile gültig ist. Dennoch stellen sie eine Gelegenheit dar, mit der man dem Beispiel des Propheten (Allah segne ihn und schenke ihm Heil) folgen und die Waschung vervollkommnen kann:</p>
<p>Allgemein:</p>
<ul>
<li>die im Koran erwähnte <strong>Reihenfolge</strong> einhalten (Gesicht → Arme → Kopf → Füße)</li>
<li>die Körperteile nacheinander <strong>ohne Unterbrechung</strong> waschen</li>
<li>die Körperteile mit <strong>reibender Bewegung</strong> waschen</li>
<li>generell <strong>dreimal waschen</strong> (Gesicht, Arme, Füße, Nase, Mund)</li>
</ul>
<p>Anfang:</p>
<ul>
<li>vor der Waschung eine <strong>Absicht fassen</strong> (z. B.: die rituelle Waschung durchzuführen; die rituelle Reinheit wiederherzustellen; Gottes Gebote zu befolgen)</li>
<li>beide <strong>Hände dreimal</strong> bis einschließlich der Handgelenke waschen</li>
<li><strong>im Namen Gottes beginnen</strong> (›bismi l-lāh‹ oder ›bismi l-lāhi r-Raḥmāni r-Raḥīm‹)</li>
<li><strong>Mund und Nase</strong> dreimal mit frischem Wasser ausspülen</li>
<li>zusätzlich zum Ausspülen des Munds die <strong>Zähne Putzen</strong></li>
</ul>
<p>Während der Waschung:</p>
<ul>
<li>nach dem Waschen des Gesichts mit den feuchten Fingern <strong>durch den Bart fahren</strong></li>
<li>nach dem Waschen der Hände und Arme die <strong>Zwischenräume der Finger</strong> waschen</li>
<li>den <strong>gesamten Kopf</strong> feucht bestreichen (über das Minimum von einem Viertel des Kopfes hinaus)</li>
<li>mit derselben Feuchtigkeit die <strong>Ohren</strong> und den <strong>Nacken</strong> feucht bestreichen</li>
<li>nach dem Waschen der Füße die <strong>Zwischenräume der Zehen</strong> waschen</li>
</ul>
</div>
<p>(<strong>Quelle:</strong> Faraz Rabbani: <a href="http://islamqa.org/hanafi/qibla-hanafi/43720">The complete ablution (wudu)</a>, Stand: 11.08.2016)</p>
<hr />
<h2>Was die kleine rituelle Waschung ungültig macht</h2>
<div style="border-left: 5px solid #333; padding-left: 10px;">
<p>Die folgenden Dinge machen die kleine rituelle Waschung ungültig. Das heißt, nachdem diese Dinge vorgefallen sind, muss die Waschung erneuert werden, um die Bedingung für das Gebet wieder zu erfüllen:</p>
<ol>
<li>alles, <strong>was aus der hinteren und vorderen Körperöffnung austritt</strong> (Blut, Kot, Urin, Fremdkörper und Darmwind; ausgenommen davon ist Luft, die aus der vorderen weiblichen Körperöffnung austritt)</li>
<li>unreine Substanzen (Blut, Eiter), die aus anderen Stellen des Körpers <strong>herausfließen</strong>, <strong>aktiv</strong> (von alleine) oder <strong>effektiv</strong> (so dass die Substanz geflossen wäre, wenn sie nicht weggewischt worden wäre)
<ol style="list-style-type: square;">
<li><strong>Blut aus dem Mund, sofern die Farbe den Speichel überwiegt</strong> (dies ist dann der Fall, wenn die Farbe des Speichels näher an Rot oder Pink als an Gelb ist)</li>
</ol>
</li>
<li>mehr als <strong>einen Mundvoll erbrechen</strong> (dies ist dann der Fall, wenn das Erbrochene nicht mehr ohne Weiteres im Mund zurückgehalten werden kann)
<ol style="list-style-type: square;">
<li><strong>Blut oder Eiter erbrechen</strong> (selbst wenn das Erbrochene weniger als ein Mundvoll ist)</li>
</ol>
</li>
<li><strong>liegend oder angelehnt schlafen</strong> (sitzend schlafen bricht nach ḥanafītischer Mehrheitsmeinung die kleine rituelle Reinheit nicht, solange das Gesäß fest aufsitzt)</li>
<li><strong>Bewusstlosigkeit</strong></li>
<li><strong>Wahnsinn</strong></li>
<li><strong>Trunkenheit</strong></li>
<li>für andere hörbares <strong>Lachen in einem Gebet</strong>, das eine Niederwerfung enthält , seitens eines Erwachsenen</li>
<li><strong>intimer Körperkontakt</strong>, bei dem die Geschlechtsteile sich berühren (dies macht zugleich die große rituelle Reiheit ungültig)</li>
</ol>
</div>
<p>(<strong>Quellen:</strong> Faraz Rabbani: The Absolute Essentials of Islam. White Thread Press 2011, S. 25-26; Abū ’l-Ikhlāṣ al-Shurunbulālī: Marāqī ’l-Saʿādāt. Translated by Faraz A. Khan. White Thread Press 2010, S. 47.)</p>
<h3>›Austreten‹ versus ›Herausfließen‹ von Substanzen</h3>
<p style="text-align: justify;">Bei den vorderen und hinteren Körperöffnungen (Punkt 1) macht bereits das <strong>Heraustreten</strong> von Substanzen die kleine rituelle Reinheit ungültig. Das heißt, sobald die Substanz von außen sichtbar ist, wird die kleine rituelle Reinheit ungültig. Bei anderen Körperstellen (z. B. eine Wunde am Finger) wird die kleine rituelle Reinheit erst dann ungültig, wenn die unreine Substanz <strong>heraus</strong><em><strong>fließt</strong></em>. Das heißt, wenn Blut an einer Körperstelle außer den vorderen und hinteren Körperöffnungen von außen sichtbar wird, ist die kleine rituelle Reinheit noch nicht ungültig; sondern erst, wenn sie fließt (oder effektiv geflossen wäre, wenn man sie nicht aufgehalten hätte).</p>
<h3 style="text-align: justify;">Der islamrechtliche Grund für die Invalidierung der Reinheit</h3>
<p style="text-align: justify;">Der <strong>islamrechtliche Grund</strong> (arab.: ʿillah &#8211; <span class="arab">عِلَّة</span>) dafür, dass die kleine rituelle Reinheit verloren geht, ist stets das (potenzielle oder tatsäliche)<strong> Austreten von unreinen Subtanzen</strong>. Aus diesem Grund macht Schlaf die kleine rituelle Reinheit in der ḥanafītischen Rechtsschule nicht per se ungültig (Näheres dazu im nächsten Abschnitt). Bewusstlosigkeit, Wahnsinn, Trunkenheit und intimer Körperkontakt wiederum machen die kleine rituelle Unreinheit also deshalb ungültig, weil in diesen Zuständen – potenziell oder tatsächlich – unreine Substanzen aus dem Körper austreten können.</p>
<p style="text-align: justify;">Das hörbare Lachen im Gebet stellt hier eine <strong>Ausnahme</strong> dar, die auf konkrete prophetische Überlieferungen (Ḥadiṯe) zurückgeht, denn hier treten keine unreinen Substanzen aus dem Körper heraus.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Schlaf</h3>
<p style="text-align: justify;">Die kleine rituelle Reinheit gilt nur dann als aufgehoben, wenn man <strong>tief und entspannt schläft (</strong>da hier die Gefahr besteht, dass beispielsweise ungehindert und unbemerkt Darmwind entweichen kann); nicht aber, wenn man nur leicht schläft (so dass man seine Umgebung noch wahrnimmt) oder sitzend schläft (so dass das Gesäß fest auf einem Untergrund aufsitzt).</p>
<hr />
<p style="font-color: #888888 !important; text-align: justify;"><strong>Quelle: </strong>Die Inhalte dieser Darstellung beruhen auf den Erläuterungen von <a href="http://seekershub.org/home/teachers/faraz-rabbani">Shaykh Faraz Rabbani </a>aus seinem Online-Kurs über ḥanafītisches Recht in Bezug auf den Gottesdienst (<a href="http://seekershub.org/home/courses/ILHW201">Islamic Law for Seekers (Hanafi): Worship</a>) auf <a href="http://seekershub.org">SeekersHub.org</a>, welche sich hauptsächlich auf das Werk <em>Al-Muḫtar</em> des ḥanafītischen Rechtsgelehrten Abu l-Iḫlāṣ Ḥasan aš-Šurunbulālī (599-683 n.H.) sowie dessen Kommentar dazu, <em>Al-Iḫtiyar li taʿlīl al-Muḫtar</em>, und weitere Werke über ḥanafītisches Recht stützen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gartenderweisheit.de/islam/praxis/kleine-rituelle-waschung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Rituelle Reinheit</title>
		<link>http://www.gartenderweisheit.de/islam/praxis/rituelle-reinheit/</link>
		<comments>http://www.gartenderweisheit.de/islam/praxis/rituelle-reinheit/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Aug 2016 21:54:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Ghusl]]></category>
		<category><![CDATA[Reinheit]]></category>
		<category><![CDATA[Tahara]]></category>
		<category><![CDATA[Wudu]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gartenderweisheit.de/?p=441</guid>
		<description><![CDATA[Die rituelle Reinheit (arab.: Ṭahāra an in-Naǧāsāt &#8211; طَهَارَةٌ عَنِ النَّجَاسَاتِ) ist die erste Vorbedingung für das rituelle Gebet. Sie besteht aus zwei Teilen: Die kleine rituelle Reinheit; sie ist der Zustand des Freiseins von kleiner ritueller Unreinheit (arab.: Ḥadaṯ aṣġar &#8211; حَدَثٌ أَصْغَرٌ ); sie wird (wieder)erlangt durch die &#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die rituelle Reinheit (arab.: <em>Ṭahāra an in-Naǧāsāt</em> &#8211; <span class="arab">طَهَارَةٌ عَنِ النَّجَاسَاتِ</span>) ist die erste Vorbedingung für das rituelle Gebet. Sie besteht aus zwei Teilen:</p>
<ol>
<li><strong>Die kleine rituelle Reinheit</strong>; sie ist der Zustand des Freiseins von kleiner ritueller Unreinheit (arab.: <em>Ḥadaṯ aṣġar</em> &#8211; <span class="arab"> حَدَثٌ أَصْغَرٌ </span>); sie wird (wieder)erlangt durch die <a href="http://www.gartenderweisheit.de/islam/praxis/kleine-rituelle-waschung/">kleine rituelle Waschung </a>(auch bekannt als Gebetswaschung; <em>Wuḍūʾ</em> &#8211; <span class="arab">وُضُوءٌ</span>)</li>
<li><strong>Die große rituelle Reinheit</strong>; sie ist der Zustand des Freiseins von großer ritueller Unreinheit (arab.: <em>Ḥadaṯ akbar</em> &#8211; <span class="arab">حَدَثٌ أَكْبَرٌ</span>); sie wird (wieder)erlangt durch die große rituelle Waschung (auch bekannt als Ganzkörperwaschung oder rituelles Bad; arab.: <em>Ġusl</em> &#8211; <span class="arab">غُسْلٌ</span>)</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Genau genommen besteht die Vorbedingung der rituellen Reinheit darin, <strong>freizusein</strong> von ritueller Unreinheit, und <strong>nicht, sich von ritueller Unreinheit zu befreien</strong>. Das heißt, die Waschungen sind nur dann erforderlich, wenn die rituelle Reinheit (große oder kleine) wiederhergestellt werden muss. Sie sind also nur Mittel zum Zweck und nicht an und für sich gottesdienstliche Taten (weshalb die Waschungen in der ḥanafitischen Rechtsschule auch dann gültig sind, wenn man sie nicht bewusst beabsichtigt hat).</p>
<hr />
<p style="font-color: #888888 !important; text-align: justify;"><strong>Quelle:</strong> Die Inhalte dieser Darstellung beruhen auf den Erläuterungen von <a href="http://seekershub.org/home/teachers/faraz-rabbani">Shaykh Faraz Rabbani </a>aus seinem Online-Kurs über ḥanafītisches Recht in Bezug auf den Gottesdienst (<a href="http://seekershub.org/home/courses/ILHW201">Islamic Law for Seekers (Hanafi): Worship</a>) auf <a href="http://seekershub.org">SeekersHub.org</a>, welche sich hauptsächlich auf das Werk <em>Al-Muḫtar</em> des ḥanafītischen Rechtsgelehrten Abu l-Iḫlāṣ Ḥasan aš-Šurunbulālī (599-683 n.H.) sowie dessen Kommentar dazu, <em>Al-Iḫtiyar li taʿlīl al-Muḫtar</em>, und weitere Werke über ḥanafītisches Recht stützen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gartenderweisheit.de/islam/praxis/rituelle-reinheit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Gebet nach hanafitischer Rechtsschule</title>
		<link>http://www.gartenderweisheit.de/islam/praxis/das-gebet-nach-hanafitischer-rechtsschule/</link>
		<comments>http://www.gartenderweisheit.de/islam/praxis/das-gebet-nach-hanafitischer-rechtsschule/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Oct 2013 11:20:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Hanafi]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gartenderweisheit.de/?p=77</guid>
		<description><![CDATA[Eine vollständige Anleitung des Gebets, wie es nach hanafitischer Rechtsschule verrichtet wird, von Shaykh Sohail Hanif, Lehrer an der SunniPath Academy, anhand der Werke ʿAlā ad-Dīn ʿAbidīns. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignright" src="http://www.gartenderweisheit.de/wp-content/uploads/2013/10/salat.jpg" alt="" width="198" height="280" /></em>Aus dem Englischen übersetzt von Gartenderweisheit.de</p>
<p>(<strong>Quelle:</strong> Shaykh Sohail Hanif: <a href="http://islamqa.org/hanafi/qibla-hanafi/34451">The Complete Hanafi Prayer: Using `Ala al-Din Abidin’s Gifts of Guidance &amp; Other works</a>, Stand: 11.08.2016)</p>
<table class="responsive-table">
<caption>
<h3 style="text-align: left;">Das Gebet nach hanafitischer Rechtsschule</h3>
</caption>
<thead>
<tr>
<th style="background: transparent !important; border: 0 !important;" scope="col"></th>
<th style="background: #0070c0 !important;" scope="col"><strong>Pflicht</strong><br />
(<em>farḍ</em>)</th>
<th style="background: #00c2f0 !important;" scope="col"><strong>Notwendig</strong><br />
(<em>wāǧib</em>)</th>
<th style="background: #00b050 !important;" scope="col"><strong>Feste Sunnah</strong><br />
(<em>sunnah muʾakkadah</em>)</th>
<th style="background: #92d050 !important;" scope="col"><strong>Empfohlen</strong><br />
(<em>mandūb/ mustaḥsan</em>)</th>
</tr>
</thead>
<tfoot>
<tr>
<td colspan="7">* * *</td>
</tr>
</tfoot>
<tbody>
<tr>
<th scope="row">Schritt 1</th>
<td data-title="Pflicht">Den Zustand der <strong>rituellen Reinheit</strong> durch die Gebets-waschung (wuḍu) erlangen</td>
<td data-title="Notwendig">-</td>
<td data-title="Sunnah">-</td>
<td data-title="Empfohlen">-</td>
</tr>
<tr>
<th scope="row">Schritt 2</th>
<td data-title="Pflicht"><strong>physische Reinheit</strong> des Körpers, der Kleidung und des Gebetsortes (von unreinen Substanzen wie Blut und Urin) sicherstellen</td>
<td data-title="Notwendig">-</td>
<td data-title="Sunnah">-</td>
<td data-title="Empfohlen">-</td>
</tr>
<tr>
<th scope="row">Schritt 3</th>
<td data-title="Pflicht">Nacktheit <strong>bedecken</strong></td>
<td data-title="Notwendig">-</td>
<td data-title="Sunnah">-</td>
<td data-title="Empfohlen">-</td>
</tr>
<tr>
<th scope="row">Schritt 4</th>
<td data-title="Pflicht">Die <strong>Gebetsrichtung</strong> einnehmen</td>
<td data-title="Notwendig">-</td>
<td data-title="Sunnah">-</td>
<td data-title="Empfohlen">-</td>
</tr>
<tr>
<th scope="row">Schritt 5</th>
<td data-title="Pflicht">Sicherstellen, dass die entsprechende <strong>Gebetszeit</strong> eingetroffen ist</td>
<td data-title="Notwendig">-</td>
<td data-title="Sunnah">-</td>
<td data-title="Empfohlen">-</td>
</tr>
<tr>
<th scope="row">Schritt 6</th>
<td data-title="Pflicht">Die <strong>Absicht fassen</strong>, das entsprechende Gebet zu verrichten und die Absicht fassen, dem Imam (Vorbeter) zu folgen, sofern man in der Gemeinschaft betet</td>
<td data-title="Notwendig">-</td>
<td data-title="Sunnah">-</td>
<td data-title="Empfohlen">-</td>
</tr>
<tr>
<th scope="row">Schritt 7 – <strong>Eröffnung</strong> des Gebets</th>
<td data-title="Pflicht">Stehen und das eröffnende Lobpreis sprechen…</td>
<td data-title="Notwendig">…indem man »Allāhu akbar« sagt und…</td>
<td data-title="Sunnah">…die Hände vor dem Sprechen des eröffnenden Lobpreises (bei Männern in Höhe der Ohren, bei Frauen in Höhe der Schultern) heben und den Kopf dabei gerade halten (Dieses Lobpreis wird mit jeder Bewegung im Gebet ohne das Heben der Hände wiederholt außer beim Wiederaufrichten nach der Verbeugung. Der Imam spricht sie laut, immer wenn sie wiederholt wird.)</td>
<td data-title="Empfohlen">-</td>
</tr>
<tr>
<th scope="row">Schritt 8 – <strong>Stehen</strong> (Qiyām)</th>
<td data-title="Pflicht">-</td>
<td data-title="Notwendig">-</td>
<td data-title="Sunnah">Männer legen die rechte Hand auf die linke unterhalb des Bauchnabels; Frauen tun dies über der Brust. Die Füße haben eine Handbreite Abstand voneinander. Nur in der ersten Gebetseinheit: Das eröffnende Bittgebet lesen gefolgt von der Zufluchtsuche vor dem Satan. Beides wird leise gelesen.</td>
<td data-title="Empfohlen">Der Blick ist fixiert auf die Stelle, an der man bei der Niederwerfung sein Gesicht hat</td>
</tr>
<tr>
<th scope="row">Schritt 9 – <strong>Rezitation </strong>(Qirāʾa)</th>
<td data-title="Pflicht">Wenn man hinter einem Imam mitbetet, bleibt man still, selbst wenn der Imam auch leise liest.<br />
Ansonsten liest man mindestens einen Vers aus dem Koran (leise, aber so dass man sich selbst noch hören kann).</td>
<td data-title="Notwendig">Lesen der Eröffnenden Sure (Fatiha) gefolgt von mindestens drei kurzen oder einem langen Koranvers. Leise gelesen wird im Mittaggebet, Nachmittag- gebet, in der letzten Gebetseinheit des Abendgebets und den letzten beiden Gebets-einheiten des Nachtgebets.</td>
<td data-title="Sunnah">Vor der Eröffnenden Sure (Fatiha) liest man die Basmala (»Bismillāh ar-Raḥmān ar-Raḥīm«) und nach der Fatiha sagt man »Amīn«. Beides wird leise gesagt.</td>
<td data-title="Empfohlen">-</td>
</tr>
<tr>
<th scope="row">Schritt 10 – <strong>Verbeugung</strong> (Rukūʿ)</th>
<td data-title="Pflicht">Man verbeugt sich (mindestens so, dass die ausgestreckten Arme die Knie berühren).</td>
<td data-title="Notwendig">Man verbleibt in dieser Verbeugung mindestens für einen Moment.</td>
<td data-title="Sunnah">Männer umgreifen ihre Knie mit gespreizten Fingern, halten die Beine gerade und den Rücken parallel zum Boden.<br />
Frauen beugen sich so weit, dass sie mit den Händen gerade die Knie erreichen, ohne die Finger zu spreizen.<br />
Man liest drei Mal den Lobpreis der Verbeugung (subḥāna Rabbi al-ʿAẓīm).</td>
<td data-title="Empfohlen">Der Blick ist fixiert auf die Stelle der Füße.</td>
</tr>
<tr>
<th scope="row">Schritt 11</th>
<td data-title="Pflicht">-</td>
<td data-title="Notwendig">Nach der Verbeugung richtet man sich wieder auf und steht einen Moment.</td>
<td data-title="Sunnah">Während man sich aufrichtet sagt man »samiʿa Allāhu liman ḥamidah« (Allāh hört den, der Ihn preist), gefolgt von »Rabbanā wa laka al-Ḥamd«, was leise gelesen wird.</td>
<td data-title="Empfohlen">-</td>
</tr>
<tr>
<th scope="row">Schritt 12 – <strong>Niederwerfung</strong> (Saǧda)</th>
<td data-title="Pflicht">Man macht die Niederwerfung, indem man mindestens einen Teil der Stirn, eine Hand, ein Knie und die Fußspitze eines Fußes auf dem Boden platziert. Man sollte sicherstellen…</td>
<td data-title="Notwendig">… auch den Großsteil der Stirn, die Nase und die zweite Hand, das zweite Knie und die zweite Fußspitze auf dem Boden zu platzieren. Man verweilt zumindest für einen Moment in dieser Haltung.</td>
<td data-title="Sunnah">Beim heruntergehen in die Niederwerfung den Boden zuerst mit den Knien, dann mit den Händen berühren und das Gesicht zwischen den beiden Händen platzieren. Männer stellen Abstand zwischen Schenkeln und Bauch sicher, halten die Ellbogen neben dem Körper und die Unterarme weg vom Boden.<br />
Frauen tun das Gegenteil, in dem sie sich so klein wie möglich machen (Das heißt: Ellbogen eng am Körper und Schenkel nah am Bauch.Man liest das Lobpreis der Niederwerfung drei Mal: »subḥāna Rabbiyal aʿlā« (Gepriesen sei mein Herr, der Höchste).</td>
<td data-title="Empfohlen">Der Blick ist fixiert auf die Nasenspitze.</td>
</tr>
<tr>
<th scope="row">Schritt 13</th>
<td data-title="Pflicht">Man erhebt den Kopf wieder aus der Niederwerfung und…</td>
<td data-title="Notwendig">… sitzt mindestens für einen Moment still in dieser Haltung.</td>
<td data-title="Sunnah">Männer sitzen auf ihrem linken Fuß und haben den rechten Fuß auf den Zehen aufgerichtet, so dass die Zehen in Gebetsrichtung zeigen. Frauen sitzen auf dem Gesäß mit dem rechten Schenkel über dem linken und beiden Schenkeln zur rechten Seite des Körpers abgelegt.<br />
Männer wie auch Frauen legen die Hände auf die Schenkel.</td>
<td data-title="Empfohlen">Den Blick auf die Schenkel richten.</td>
</tr>
<tr>
<th scope="row">Schritt 14</th>
<td data-title="Pflicht">Man macht die <strong>zweite Niederwerfung</strong> (wie oben).</td>
<td data-title="Notwendig">-</td>
<td data-title="Sunnah">-</td>
<td data-title="Empfohlen">-</td>
</tr>
<tr>
<th scope="row">Schritt 15 – Ende der ersten Gebetseinheit</th>
<td data-title="Pflicht">Man stellt sich wieder auf.</td>
<td data-title="Notwendig">-</td>
<td data-title="Sunnah">Beim Aufstehen aus der Niederwerfung hebt man zuerst den Kopf, dann die Hände, dann die Knie.</td>
<td data-title="Empfohlen">-</td>
</tr>
<tr>
<th scope="row">Schritt 16</th>
<td data-title="Pflicht">Die nachfolgenden Gebetseinheiten sind identisch mit der ersten, bis auf…</td>
<td data-title="Notwendig">-</td>
<td data-title="Sunnah">-</td>
<td data-title="Empfohlen">-</td>
</tr>
<tr>
<th scope="row">Schritt 17 – <strong>Sitzen</strong> (Qaʿda)</th>
<td data-title="Pflicht">-</td>
<td data-title="Notwendig">Nach der zweiten Niederwerfung in der zweiten Gebetseinheit bleibt man sitzen und liest das Gebet des Glaubens-bekenntnisses (tašahhud)…</td>
<td data-title="Sunnah">… dabei hebt man den Zeigefinger beim Verneinen anderer Gottheiten (»ašhadu an lā ilāha«) und senkt ihn wieder bei der Bestätigung Allahs (»illā Allāh«)</td>
<td data-title="Empfohlen">-</td>
</tr>
<tr>
<th scope="row">Schritt 18 – Ende der zweiten Gebetseinheit</th>
<td data-title="Pflicht">Man steht dann wieder auf und verrichtet die dritte und vierte Gebetseinheit im Mittags- Nachmittag- und Nachtgebet; und nur die dritte im Abendgebet.</td>
<td data-title="Notwendig">-</td>
<td data-title="Sunnah">-</td>
<td data-title="Empfohlen">-</td>
</tr>
<tr>
<th scope="row">Schritt 19</th>
<td data-title="Pflicht">Alle Handlungen in der dritten und vierten Gebetseinheit sind in Nichtpflicht-gebeten identisch mit den ersten beiden Gebets-einheiten.<br />
In Pflichtgebeten unterscheiden sie sich nur darin, dass das Lesen nicht mehr verpflichtend ist und man…</td>
<td data-title="Notwendig">-</td>
<td data-title="Sunnah">…nur noch die Eröffnende Sure (Fatiha) liest oder Allah drei Mal lobpreist (»Subḥāna Allāh)</td>
<td data-title="Empfohlen">…die Eröffnende Sure (Fatiha) zu lesen, ist allerdings besser.</td>
</tr>
<tr>
<th scope="row">Schritt 20 – Abschließendes Sitzen (Qaʿda āḫira)</th>
<td data-title="Pflicht">Am Ende der vierten Gebetseinheit des Mittag-, Nachmittag- und Nachtgebets; am Ende der zweiten Gebetseinheit des Morgengebets und am Ende der dritten Gebetseinheit des Abendgebets gilt: Man sitzt so lange, wie man für das Lesen des Gebets des Glaubens-bekenntnisses (tašahhud) benötigen würde…</td>
<td data-title="Notwendig">…während man es auch tatsächlich liest…</td>
<td data-title="Sunnah">…und den Finger hebt, wie zuvor beschrieben. Dann liest man den <strong>Segenswunsch</strong> für den Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) gefolgt von einem Bittgebet, wenn auch ein kurzes.</td>
<td data-title="Empfohlen">-</td>
</tr>
<tr>
<th scope="row">Schritt 21 – <strong>Abschlussgruß</strong> (taslīm)</th>
<td data-title="Pflicht">-</td>
<td data-title="Notwendig">Man beendet das Gebet, in dem man zwei mal sagt: »as-Salāmu…</td>
<td data-title="Sunnah">… ʿalaykum wa Raḥmatullah« (laut, falls man selbst der Vorbeter ist).<br />
Das erste sagt man, während man den Kopf nach rechts wendet; das zweite, in gesenkter Stimme, während man den Kopf nach links wendet. Dabei beabsichtig man, die Engel und die Mitbetenden zu grüßen.</td>
<td data-title="Empfohlen">Beim Wenden des Kopfes nach rechts und links ist der Blick auf die Schultern fixiert.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gartenderweisheit.de/islam/praxis/das-gebet-nach-hanafitischer-rechtsschule/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die 32 Pflichten</title>
		<link>http://www.gartenderweisheit.de/islam/praxis/die-32-pflichten/</link>
		<comments>http://www.gartenderweisheit.de/islam/praxis/die-32-pflichten/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Sep 2013 00:29:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Pflichten]]></category>
		<category><![CDATA[Säulen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gartenderweisheit.de/?p=65</guid>
		<description><![CDATA[Die 32 Pflichten sind eine Liste der wichtigsten Pflichten des Muslims. Sie beinhalten die Säulen des Islams und des Glaubens und die wichtigsten Bestandteile des Gebets. Dies sind keineswegs alle Pflichten, die ein Muslim einhalten muss, jedoch sind sie gerade für Kinder und neue Lernende ein sehr guter Einstieg.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die 32 Pflichten sind eine Liste der wichtigsten Pflichten des Muslims. Sie beinhalten die Säulen des Islams und des Glaubens und die wichtigsten Bestandteile des Gebets. Dies sind keineswegs alle Pflichten, die ein Muslim einhalten muss, jedoch sind sie gerade für Kinder und neue Lernende ein sehr guter Einstieg.</p>
<h3>Die Säulen des Glaubens (6)</h3>
<ol>
<li>der Glaube an Allah</li>
<li>der Glaube an die Engel</li>
<li>der Glaube an die heiligen Bücher</li>
<li>der Glaube an die Propheten</li>
<li>der Glaube an den Jüngsten Tag</li>
<li>der Glaube an das Schicksal, dass Gutes und Schlechtes von Allah kommt</li>
</ol>
<h3>Die Säulen des Islams (5)</h3>
<ol start="7">
<li>das Glaubensbekenntnis</li>
<li>das Gebet</li>
<li>das Fasten</li>
<li>die Almosensteuer</li>
<li>die Pilgerfahrt</li>
</ol>
<h3>Die Säulen der <a href="http://www.gartenderweisheit.de/islam/praxis/kleine-rituelle-waschung/"><span class="tooltips " style="" title="Eine detaillierte Darstellung der kleinen rituellen Waschung.">Gebetswaschung</span> </a>(4)</h3>
<ol start="12">
<li>Gesicht waschen</li>
<li>Arme bis zu den Ellbogen waschen</li>
<li>Kopf befeuchten</li>
<li>Füße bis zu den Knöcheln waschen</li>
</ol>
<h3>Die Säulen der Ganzkörperwaschung (3)</h3>
<ol start="16">
<li>den Mund ausspülen</li>
<li>die Nase ausspülen</li>
<li>den gesamten Körper waschen</li>
</ol>
<h3>Die Säulen der Sandwaschung (2)</h3>
<ol start="19">
<li>Absicht fassen</li>
<li>die Hände auf Sand oder Erde reiben, zwei mal abklopfen und damit Gesicht und Arme streichen</li>
</ol>
<h3>Die Säulen außerhalb des Gebets (6)</h3>
<ol start="21">
<li><span class="tooltips " style="" title="Eine Übersicht über das Thema der großen und kleinen rituellen Reinheit."><a href="http://www.gartenderweisheit.de/islam/praxis/rituelle-reinheit/">rituelle Reinheit</a></span></li>
<li>physische Reinheit (Körper, Kleidung, Gebetsort)</li>
<li>Bedeckung</li>
<li>Gebetsrichtung</li>
<li>Gebetszeit</li>
<li>Absicht fassen</li>
</ol>
<h3>Die Säulen innerhalb des Gebets (6)</h3>
<ol start="27">
<li>eröffnendes Lobpreis (»Allahu akbar«)</li>
<li>Stehen im Gebet</li>
<li>Rezitation</li>
<li>Verbeugung</li>
<li>Niederwerfung</li>
<li>Sitzen im Gebet</li>
</ol>
<hr />
<p style="text-align: justify;"><strong>Quelle:</strong> Inhaltlich beruhen die 32 Pflichten auf der allgemeinen ḥanafītischen Praxislehre. In dieser spezifischen Aufstellung als »die 32 Pflichten« haben sie sich in der islamischen Grundbildung in der Türkei herausgebildet; Kategorisierung und Nummerierung können deshalb von dieser Form abweichen. Diese Kategorisierung findet beispielsweise im Handbuch <em>Büyük Islâm Ilmihali</em> von Ömer Nasuhi Bilmen Erwähnung. Shaykh Faraz Rabbani präsentiert in seinem Online-Kurs <em>Absolute Essentials of Islam </em>eine abweichende Kategorisierung, wonach das eröffnende Lobpreis beispielsweise als Säule außerhalb des Gebets und nicht innerhalb des Gebets gezählt wird.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gartenderweisheit.de/islam/praxis/die-32-pflichten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
